Meine HundeSchon mal folgende Situation erlebt? Du gehst mit deinem Hund eine schöne Runde im Wald. Einen Augenblick nur achtest du nicht auf ihn. Und schon im nächsten Moment….ist er nicht mehr sichtbar. Du hörst kein Geräusch, rufst nach ihm. Aber nichts geschieht. Weder das Klimpern seines Halsbandes, noch sein Hecheln sind zu hören. Dein Adrenalinspiegel steigt mit der Sorge um deinen Hund. Du rufst ihn immer wieder. Aber nichts geschieht.

Du läufst hektisch umher. Versuchst eine Richtung auszumachen, in die dein Hund gelaufen sein könnte. Mit ein wenig Glück triffst du vielleicht auf andere Spaziergänger und kannst sie fragen, ob sie deinen Hund gesehen haben. Im schlimmsten Fall aber bist du allein und dein Hund irgendwo anders. Verzweiflung steigt in dir hoch. Du rufst vielleicht eine vertraute Person an, während du immer noch nach deinem Hund Ausschau hältst. Du besprichst, was man nun tun kann und zeitgleich steigen all die Szenarien in dir hoch, was deinem Hund nun geschehen kann – Landstraßen, Autobahn, andere Straßen – und eine ganze Menge Autos. Wildtiere, Fahrradfahrer, andere Hunde, Spaziergänger, Jäger…die Szenarien werden immer mehr.

Einen Moment nicht aufgepasst…

Vielleicht denkst du jetzt „Kann mir nicht passieren, mein Hund hört 1A auf mich.“. Dann lass dir dennoch gesagt sein: auch ich war davon überzeugt. Meine beide Hunde hören auch prima, entfernen sich selten und sind immer sehr daran interessiert, mir zu folgen, wenn sie ohne Leine unterwegs sind. Besonders meine Hündin hegt ein sehr großes Interesse, sich stets in meinem näheren Umkreis aufzuhalten.

Doch sie war es, mit der ich die oben beschriebene Situation genau zwei Mal erlebt habe. Die erste Situation spielte sich in einem ausgedehnten Waldgebiet zwischen 2 moderat befahrenen Landstraßen ab, in dem für Hunde der Freilauf erlaubt ist. Ein schöner sonniger Tag, um den Wald gemeinsam zu entdecken. Einen kurzen Moment das Smartphone gesucht, um ein paar Fotos zu machen und schon war meine Hündin nicht mehr in meinem Sichtfeld. Ich rief sie. Doch sie kam nicht. Ich hörte kein Rascheln, kein Klimpern der Hundemarken. Recht schnell bekam ich es mit der Angst zu tun. Suchte und rief sie unaufhörlich und versuchte zwischendrin einen klaren Gedanken zu fassen, was ich denn nun tun könnte. In der Aufregung beschloss ich jedoch, dass mir niemand auf die Schnelle helfen konnte und nun stand ich vor der Frage: Gehe ich in eine Richtung oder bleibe ich an Ort und Stelle, falls meine Hündin dennoch zurückkehrt?

Ich entschied mich, meinen Radius ein Stück zu erweitern. Rief und suchte weitere 10 Minuten nach ihr bis ich ein vierbeiniges braunes etwas durchs Gebüsch tapsen sah. Es war meine Hündin. Auf dem Weg zurück zu mir. Mir fielen Tonnen von Steinen vom Herzen.

Dass ihr Fell voller Kletten war, bestätigte mir, dass sie sich irgendwo in den Sträuchern des Waldes umhergetrieben hatte. Erleichtert ging ich mit ihr noch ein ganzes Stück und stellte fest, dass jene Kletten-Büsche mindestens 1km von meinem Standort entfernt waren. So schnell ging es also, dass sich Vierbeiner wesentlich weiter weg aufhalten, als es uns lieb ist.

Die zweite Situation war glücklicherweise etwas undramatischer und spielte sich knapp 2 Jahre später ab. Wir waren zu dritt in einem Auslaufgebiet mit viel Wiesen, Sträuchern und hochgewachsenen Gräsern. Man muss dazu sagen, dass die Fellfarbe meiner Hündin so ist, dass man sie im Hochsommer vor einem Feld mit grünen bis braunen Gräsern kaum erkennt.

Wir liefen also unsere Runde und plötzlich sah ich meine Hündin nicht mehr. Aufgrund der Erfahrung aus der ersten Situation stieg direkt Panik in mir auf. Dabei stand meine Hündin ganz in der Nähe und schnüffelte sich lediglich durch das hohe Gras. Aufgrund ihrer Fellfarbe sah man sie jedoch nicht bzw. nur bei sehr genauem Hinsehen. Nach einigen Rufen kam sie dann auch mal aus ihrem „Versteck“ und die Welt war wieder in Ordnung.

Wie schütze ich meinen Hund?

Auch wenn diese Situationen bei uns äußerst selten – quasi nur 2 Mal – vorkamen, möchte ich solch ein Erlebnis nicht unbedingt nochmal haben. Und so gut der Hund auch hört, eine 100%ige Garantie, dass so etwas nicht doch passieren kann, gibt es schlichtweg nicht.

Ich habe mir dann Gedanken darum gemacht, was neben regelmäßiger Übung des Rückrufsignals noch helfen kann und bin bei meinen Recherchen auf Ortungsgeräte für Hunde und Katzen gestoßen, habe mich aber auch Haustierregistern und diversen Hundemarken beschäftigt.

Meine Erfahrungen möchte ich hier auf dieser Webseite mit anderen Hundefreunden und Katzenfreunden teilen und freue mich auf einen regen Austausch mit euch! Dazu kannst du auch gern das Kommentarfeld unten nutzen!

Über uns
5 (100%) 2 votes

1 Trackback / Pingback

  1. Haustiertracker.de geht online! • haustiertracker.de

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*