HundeortungDas Erste was man mit dem Begriff „Hundeortung“ womöglich verknüpft, ist das Orten eines Hundes mit einem „technischen Gerät“. Unter der Hundeortung kann man aber weitaus mehr verstehen. Es gibt nicht nur GPS Geräte, mit denen man den Standort eines Hundes ausfindig machen kann. Auch andere Hilfsmittel können dabei helfen, einen entlaufenen Hund zu finden oder generell den Hund unter schlechten Sichtbedingungen im Blick zu behalten.

Die verschiedenen Möglichkeiten der Hundeortung möchte ich dir hier vorstellen. Fragen kannst du gern jederzeit über das Kommentarfeld unten an mich richten.

Ganz grundlegend versteht man unter „Ortung“ ein Verfahrung zur Positionsbestimmung eines entfernten Objektes. Die Ortung kann über ganz verschiedene Signale erfolgen. Je nach Methodik ist die Ortung auch unterschiedlich genau. Möglich ist im Allgemeinen die Verwendung von Laser, Tonsignalen, Radar, Lichtsignalen. Sehr bekannte Ortungsmethoden sind beispielsweise das Sonar, das Radar, das Laserentfernungsmesse und das Echolot.

Wenn wir hier jedoch von der Hundeortung sprechen, dann ist das grundlegende Ziel, die Position des Hundes zu bestimmen oder mit verschiedenen anderen Hilfsmitteln, seinen Standort ausfindig zu machen.

Hundeortung mit GPS Geräten für Hunde

Daher versteht man in erster Linie unter Hundeortung auch das Ausfindigmachen des Standpunktes eines Hundes mit GPS Geräten für Hunde.

Das sind Geräte, die über GPS-Technik einen Standort bestimmen können. Diese Geräte werden beispielsweise am Halsband des Hundes oder an einem Hunderucksack befestigt.

Über ein weiteres Gerät ist dann die Standortbestimmung des Hundes möglich. Meist funktioniert das über eine Smartphone-App, ein PC Programm oder ein GPS-Gerät.

Welche unterschiedlichen GPS-Geräte es für Hunde gibt und welche Tracker empfehlenswert sind, habe ich dir hier zusammengestellt.

Den Hund lokalisieren & im Blick behalten mit einem Leuchthalsband

Wie eingangs schon erwähnt, geht es aber nicht immer nur darum, einen entlaufenen Hund wieder zu finden, indem man ihn ortet.

Als Hundehalter kann man auch präventiv einiges tun, um seinen Hund stets im Blick zu behalten – auch wenn die Sichtbedingungen eher schlecht sind.

Im Herbst und Winter werden die Tage wieder kürzer. Damit finden auch Spaziergänge und Ausflüge durchaus mal in der Dämmerung oder im Dunkeln statt.

Sogenannte Leuchthalsbänder für Hunde (oder auch oft „Leuchtie“ genannt) sind für mich dazu eine geniale Erfindung.

Sie ermöglichen es einerseits, dass meine Hunde von anderen Spaziergängern, Fahrradfahrern, Autofahrern etc. besser und schneller gesehen werden.

Aber auch ich sehe und finde meine Hunde besser, wenn es bereits dämmert und sie sich im Gebüsch gerade einem wundervollen Geruch widmen.

Ich habe mich in den letzten Jahren eingehend mit dem Leuchthalsband für Hunde beschäftigt. Hier erfährst du mehr über meine Erfahrungen und Leuchthalsband Tests und Empfehlungen.

Sicherheitswesten für Hunde

Eine ähnlich gute Funktion erfüllen auch Sicherheitswesten für Hunde. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sie denn Hund nur dann „sichtbar“ machen, wenn ein Lichtkegel auf den Hund gerichtet ist.

Denn nur dann reflektiert die Hundesicherheitsweste auch das Licht und sorft so für eine bessere Sichtbarkeit.

Ideal für Spaziergänge an der Leine, wenn es dämmert oder dunkel ist und wo Fahrradfahrer und Autofahrer unterwegs sind.

Den Hund wiederfinden und rückvermitteln mit einem Tierregister

Als ein weiteres „Sicherheitsnetz“ habe ich meine Hunde außerdem beim TASSO Tierregister registriert.

Wenn also alle Stricke reißen und meine Hunde entlaufen sein sollten und sie auch kein GPS Gerät bei sich tragen, tragen sie immernoch eine TASSO-Marke am Halsband.

tasso-tierregister-logoGesetz dem Fall, dass sie von einer Person gefunden oder in einem Tierheim abgegeben werden, kann ich anhand dieser TASSO-Marke als Halterin ausfindig gemacht und meine Hunde an mich zurück vermittelt werden.

Wie genau die Sache mit dem Tierregister funktioniert, darüber habe ich hier geschrieben.

Genauere Informationen zu TASSO – findest du in meinem TASSO-Bericht.

Hundeortung – wie finde ich meinen Hund wieder?
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